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«punktacht» – ein ungewöhnlicher, aber vielsagender Name

Der Name «punktacht» kommt nicht von ungefähr. Acht ist eine Glückszahl. «Acht» hängt mit «Beachten» zusammen, mit «Acht geben», «Acht haben» und meint auch «Achtung» im Sinne von «jemanden schätzen» oder im Sinne einer Warnung vor Gefahren.

«Punkt acht» weist auf etwas Genaues hin, auf Pünktlichkeit: «Punkt acht beginnt die Arbeit.» Der Punkt schliesslich ist die Basis der schriftlichen Kommunikation von Sehbehinderten und Blinden. Sechs Punkte bilden die Bausteine der traditionellen Braille-Schrift. Mit acht Punkten eröffnet sich der Blindenschrift das elektronische Zeitalter. Die zwei zusätzlichen Punkte erweitern den Zeichensatz von 64 auf 256 Zeichen, und das bietet die Grundlage für den Umgang mit dem Computer: «punktacht» ist der Name für ein Unternehmen, das sich mit exakten Vorstellungen für die Zukunft engagiert.

Gründung

Der Verein punktacht wurde im Jahr 2004 gegründet. Er ist gemeinnützig und steuerbefreit.

Vorstand

Präsidium:
Anita Häni (seit 2004)
Fachlehrerin für Punktschrift an einer Beratungsstelle für sehbehinderte und späterblindete Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche an der Schule für Sehbehinderte Zürich.

Vizepräsidium:
Margrit Staub (seit 2004)
Sozialarbeiterin und Familienberaterin, pensioniert seit Oktober 2009, vorher Stellenleiterin an der Beratungsstelle des Schweizerischen Blinden-und Sehbehindertenverbandes (SBV) in Zürich. sowie Verantwortliche für mehrere Kontakt- und Freizeitgruppen für blinde und sehbehinderte Menschen.

Aktuarin:
Monika Leemann (seit 2004)
Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin FH
Rehabilitationslehrerin für lebenspraktische Fertigkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen (LPF) Leiterin von mobile, begleitetes Wohnen für junge blinde und sehbehinderte Menschen in Zürich.

Vorstands-Mitglied:
Elke Schürch (seit 2006)
Optikerin
Low-Vision-Trainerin und Primarlehrerin an der Schule für Sehbehinderte Zürich.

Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung der beruflichen und sozialen Integration von blinden und sehbehinderten Menschen. Der Verein verfolgt keine Selbsthilfezwecke und erstrebt keinen Gewinn.

Nähere Angaben zu den Mitteln der Zweckverfolgung finden Sie in den Statuten.

Erstes Projekt

Der Verein punktacht hat mit der Realisierung der Sehende Hände GmbH, Praxis für med. Massage in Winterthur (Eröffnung Februar 2007) für blinde und sehbehinderte med. MasseurInnen eine adäquate Möglichkeit geschaffen, nach der Ausbildung in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Der Verein punktacht hat den Praxisaufbau fachlich und finanziell unterstützt und optpimale Voraussetzungen für den Start der Sehende Hände GmbH erarbeitet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den nächsten 3-4 Jahren für den behindertenbedingten Mehraufwand der Praxis aufzukommen.

Finanzierung

Die finanziellen Mittel des Vereins werden aufgebracht durch:

  • Mitgliederbeiträge
  • Spenden von Selbsthilfeorganisationen, Stiftungen und Privatpersonen
  • Leistungen des Bundes (Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB)
  • evt. Leistungen der Invalidenversicherung
  • evt. Zuschüsse des Kantons Zürich
  • weitere Zuwendungen

Projekt

sehende Hände GmbH
Praxis für medizinische Massage

Detailierte Infos zum Projekt
Bildbeschreibung: Eingang zur Praxis
Bildbeschreibung: Der Empfang in der Praxis
Bildbeschreibung: Bei der Massage

 
 
 

Adresse des Vereins punktacht

Verein Punktacht Winzerstr. 58 8408 Winterthur Tel: 079 723 26 24