Inhalt

Organisation

der Vorstand

Präsidium:

Anita Häni (seit 2004)
Fachlehrerin für Punktschrift an einer Beratungsstelle für sehbehinderte und späterblindete Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche an der Schule für Sehbehinderte Zürich.

Vizepräsidium:

Margrit Staub (seit 2004)
Sozialarbeiterin und Familienberaterin, pensioniert seit Oktober 2009, vorher Stellenleiterin an der Beratungsstelle des Schweizerischen Blinden-und Sehbehindertenverbandes (SBV) in Zürich. sowie Verantwortliche für mehrere Kontakt- und Freizeitgruppen für blinde und sehbehinderte Menschen.

Aktuarin:

Monika Leemann (seit 2004)
Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin FH. Rehabilitationslehrerin für lebenspraktische Fertigkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen (LPF). Leiterin von mobile, begleitetes Wohnen für junge blinde und sehbehinderte Menschen in Zürich

Vorstands-Mitglied:

Elke Schürch (seit 2006)
Optikerin, Low-Vision-Trainerin und Primarlehrerin an der Schule für Sehbehinderte Zürich

Vereinsstatuten

Verabschiedet an der Mitgliederversammlung vom 11. Mai 2011

1. Name und Rechtsform

Unter dem Namen «punktacht» besteht ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

2. Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der beruflichen und sozialen Integration von blinden und sehbehinderten Menschen.

3. Mittel zur Zweckverfolgung

Zur Zweckverfolgung setzt der Verein die folgenden Mittel ein:

  • Miete von Räumen in einer Liegenschaft in Winterthur für die Ausübung der folgenden Aktivitäten:
    • Einrichten und Führen der Betriebsleitung des Vereins,
    • Einrichten und unterhalten einer blindengerechten Arbeitsinfrastruktur (z.B. Praxisräume für Masseure, Büros, Computer für Blinde),
    • Untervermietung der vorgenannten Arbeitsinfrastruktur zum Selbstkostenpreis an blinde oder sehbehinderte Selbständigerwerbende oder juristische Personen, welche blinde oder sehbehinderte Menschen als Arbeitnehmer/innen beschäftigen,
    • Organisation und Durchführen von Workshops für die berufliche und soziale Integration von blinden oder sehbehinderte Menschen,
    • Beratung und Coaching von blinden oder sehbehinderten Menschen während der Stellensuche und nach der Aufnahme einer Arbeitstätigkeit,
    • Organisation und Betreuung eines Pools von freiwilligen (unentgeltlich tätigen) Sehenden, welche als Begleiter von blinden oder sehbehinderten Menschen wirken,
  • Assistenzleistungen für blinde oder sehbehinderten Menschen zum Ausgleich des behinderungsbedingten Mehraufwandes bei der Arbeit und zur Ausführung von Tätigkeiten, welche Blinde nicht selbst bewältigen können (z.B. Erhalten der Hygiene, Putzen, Suchen verlegter Gegenstände),
  • Öffentlichkeitsarbeit für die berufliche und soziale Integration von blinden und sehbehinderten Menschen.

4. Sitz

Der Sitz des Vereins befindet sich in Winterthur.

5. Organisation

Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet mindestens 1x jährlich in der ersten Jahreshälfte statt (ordentliche Mitgliederversammlung) und wird vom Vorstand mindestens drei Wochen vor der Versammlung schriftlich einberufen unter Angabe der Traktandenliste. Als schriftliche Einberufung gilt auch eine Einberufung per email.
  • Weitere Mitgliederversammlungen (ausserordentliche Mitgliederversammlungen) können vom Vorstand, oder wenn ein Fünftel der Mitglieder dies verlangt, einberufen werden.
  • Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordentlich einberufen wurde.
  • Jedes Mitglied hat an der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Vereinsbeschlüsse werden mit Mehrheit der anwesenden stimmenden Mitglieder gefasst, soweit die Statuten keine andere Regelung treffen.
  • Sind mindestens 3/4 der Mitglieder anwesend, können Beschlüsse auch ohne vorhergehende Traktandierung gefasst werden.
  • Anträge an die Mitgliederversammlung sind dem Vorstand bis spätestens vier Wochen vor der Versammlung einzureichen.
  • Der Mitgliederversammlung sind folgende Geschäfte vorbehalten:
    • Wahl des Vorstandes, des/der Präsident/in und der Kontrollstelle für eine Amtsdauer von je zwei Jahren;
    • Abberufung von Vorstandsmitgliedern vor Ablauf der Amtsdauer gemäss der folgenden Regel: Das Recht zur Abberufung besteht nur, wenn ein wichtiger Grund im Sinne von Art. 65 Abs. 3 ZGB vorliegt. Für den Beschluss über eine Abberufung ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmenden Mitglieder erforderlich.
    • Genehmigung der Jahresrechnung, Entlastungserklärung an den Vorstand und die Kontrollstelle, Genehmigung des Budgets für das nächste Jahr;
    • Genehmigung des Jahresberichts;
    • Beschlussfassung über Statutenänderung, Auflösung des Vereins und Rekurse von Mitgliedern, die vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen wurden. Für diese Beschlüsse ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmenden Mitglieder erforderlich. Für die Auflösung ist ausserdem ein besonderes Quorum erforderlich (Ziff. 11). Alle anderen Beschlüsse erfordern kein besonderes Quorum;
    • Festlegung der Mitgliederbeiträge.

Vorstand

  • Der Vorstand besteht aus 4 - 7 Mitgliedern. Mindestens eine Person im Vorstand muss sehbehindert oder blind sein. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
  • Der/die Präsident/in wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Im Übrigen konstituiert sich der Vorstand selbst und regelt die Unterschriftsberechtigung der Vorstandsmitglieder und der Betriebsleitung.
  • Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und hat hierzu alle Befugnisse, die nicht nach Gesetz oder Statuten einem anderen Vereinsorgan vorbehalten sind. Er bezeichnet die Betriebsleitung und regelt das Arbeitsverhältnis der angestellten Mitarbeiter/innen.
  • Der Vorstand kann für die Betriebsleitung und für andere Belange im Rahmen der Statuten Reglemente erlassen.
  • Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung jährlich Rechnung ab und erstattet ihr über die Vereinstätigkeit Bericht.
  • Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig und haben grundsätzlich nur Anspruch auf Entschädigung ihrer effektiven Spesen und Barauslagen. Für besondere Leistungen einzelner Vorstandsmitglieder kann eine angemessene Entschädigung ausgerichtet werden.

Kontrollstelle

Als Kontrollstelle werden zwei Rechnungsrevisor/innen, die nicht dem Vorstand angehören, oder eine Treuhandstelle gewählt. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Die Kontrollstelle prüft die Rechnungsführung und unterbreitet der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht und Antrag zur Abnahme.

6. Mitgliedschaft, Aufnahme, Austritt und Ausschluss

  • Es können alle Menschen – mit und ohne Behinderung – Mitglied werden, die das Vereinsziel gutheissen und gewillt sind, es zu fördern. Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch den Vorstand. Die Mitglieder verpflichten sich zu einem jährlichen Mitgliederbeitrag von Fr. 20.-.
  • Der Austritt aus dem Verein kann jederzeit auf das Ende des laufenden Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  • Mitglieder können durch Vorstandbeschluss ohne Angabe von Gründen ausgeschlossen werden. Gegen den Entscheid kann der Betroffene bei der Mitgliederversammlung rekurrieren.

7. Betriebsleitung und Mitarbeiter/innen

  • Der Vorstand kann für die organisatorische Arbeit und die Besorgung der statutarischen Aufgaben, die nicht von Mietgliedern dauernd unentgeltlich erbracht werden können, eine/n Betriebsleiter/in und weitere Mitarbeiter/innen anstellen.
  • Der Vorstand regelt den Tätigkeitsbereich und die Befugnisse der Betriebsleitung und kann den/die Betriebsleiter/in an den Vorstandssitzungen teilnehmen lassen.

8. Finanzielle Mittel

Die finanziellen Mittel des Verein werden aufgebracht durch: Mitgliederbeiträge, Spenden, gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung sowie weitere Zuwendungen.

9. Rechnungswesen

Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr. Alljährlich auf den 31. Dezember wird die Rechnung mit Darstellung der Vermögenslage und der Ausgaben und Einnahmen abgeschlossen. Die Bücher des Vereins sind nach den anerkannten kaufmännischen Grundsätzen zu führen.

10. Änderung der Statuten

  • Änderungen der Vereinsstatuten können in einer ordentlichen oder ausserordentlichen Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmenden Mitglieder beschlossen werden.
  • Die vom Vorstand beantragten Änderungen der Statuten sind im Wortlaut mit der Einladung bekannt zu geben.

11. Auflösung des Vereins

  • Der Verein kann aufgelöst werden, wenn ein diesbezüglicher Antrag mindestens vier Wochen vorher an den Vorstand eingereicht wird und an der Mitgliederversammlung mindestens 2/3 der anwesenden stimmenden Mitglieder der Auflösung zustimmen. Es muss zudem mindestens ein Drittel der Mitglieder an der Versammlung teilnehmen. Stimmen der Auflösung alle Mitglieder zu, kann sie jederzeit erfolgen.
  • Wenn in einer ersten Mitgliederversammlung nicht ein Drittel aller Mitglieder anwesend ist, kann der Vorstand eine zweite Versammlung einberufen, in der die Auflösung ohne besonderes Präsenzquorum beschlossen werden kann.
  • Gleichzeitig mit der Auflösung des Vereins ist über die Verwendung des verbleibenden Vereinsvermögens Beschluss zu fassen. Dieses muss einer gemeinnützigen Organisation mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung übertragen werden. Eine Verteilung des Vereinsvermögens an die Mitglieder ist nicht zulässig.

12. Übergangsbestimmungen

Diese Statuten sind an der Mitgliederversammlung vom 11. Mai 2011 angenommen worden. Sie treten sofort in Kraft und ersetzen die Statuten vom 21. Juli 2006.

Zürich, 11. Mai 2011

Die Präsidentin: Anita Häni
Die Geschäftsführerin: Monika Leemann

Projekt

sehende Hände GmbH
Praxis für medizinische Massage

Detailierte Infos zum Projekt
Bildbeschreibung: Eingang zur Praxis
Bildbeschreibung: Der Empfang in der Praxis
Bildbeschreibung: Bei der Massage

 
 
 

Adresse des Vereins punktacht

Verein Punktacht Winzerstr. 58 8408 Winterthur Tel: 078 712 59 65